Am 6. September 2025 präsentierte die DataHall GmbH unter der Leitung von Geschäftsführer Christoph Wegner im Rahmen der 14th IEEE International Conference on Consumer Electronics – Berlin (ICCE-Berlin 2025) im Estrel Congress Center Berlin einen Vortrag mit dem Titel:
„Data Centers – General Requirements for the Future. Must we choose between Digital Tech and Ecology?“
(„Rechenzentren – Allgemeine Anforderungen für die Zukunft. Müssen wir uns zwischen Digitaltechnik und Ökologie entscheiden?“)
Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich maximale Energieeffizienz in Verbindung mit Klimaneutralität und regionaler Wertschöpfung erreichen lässt. DataHall zeigte, dass die klassischen Rechenzentren von heute gleich mehreren Herausforderungen gegenüberstehen: Hoher Energiebedarf, unzureichende Übertragungsnetze für erneuerbare Energien, zu niedrige Abwärmetemperaturen für effiziente Nutzung und die fehlende Ausstattung für moderne KI-Workloads.
Das vorgestellte Konzept setzt auf DataFields – Flächen, auf denen Rechenzentren mit innovativen Technologien und einem zirkulären Energiemanagement neu gedacht werden. Abwärme soll nicht länger ungenutzt in die Atmosphäre entweichen, sondern durch intelligente Kopplung in lokale Heiznetze, Prozesskälte und Quartierslösungen eingespeist werden. Ergänzt wird das Modell durch regionale erneuerbare Energien, Batteriespeicher und Sektorenkopplung – mit dem Ziel, wirtschaftlich tragfähige und ökologisch nachhaltige Data-Ecosysteme aufzubauen.
Der Vortrag wurde auf Englisch gehalten und ist mit deutschen Untertiteln verfügbar.
Claimer: Die ICCE (IEEE International Conference on Consumer Electronics) gilt als eine der weltweit führenden Plattformen für den Austausch zwischen Wissenschaft, Industrie und Politik. Ihr deutsches Chapter hat seinen Sitz in Berlin und wird von Carsten Pinnow geleitet.
Im Kern geht es bei der ICCE-Berlin um Innovation und die Digitalisierung von Gesellschaft und Industrie auf nachhaltige und energieeffiziente Weise. Sie versteht sich als wissenschaftliches Rückgrat der IFA und bietet Raum für inspirierenden Austausch zu Technologiearchitekturen, IoT, Mensch-Maschine-Schnittstellen, Sensorik, KI, Quantencomputing und Extended Reality. Damit wird ein Ökosystem geschaffen, das nicht nur ökonomischen Wert freisetzt, sondern ebenso Nachhaltigkeit, Energieeffizienz, Vertrauen, digitale Inklusion und Zukunftsfähigkeitfördert.












