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Überhitzung – und am Ende nur heiße Luft?

Dieser Beitrag basiert auf eigenen Recherchen sowie auf Analysen und Hinweisen des Kaizen-Blogs, einem Zusammenschluss investigativ arbeitender US-Journalisten. Die Recherchen wurden gemeinsam gespiegelt, überprüft und kontextualisiert.

Wie deutsche Medien eine Reise hypen, die politisch kaum Bedeutung hat – außer als Show, Symbolik und Selbstvermarktung.

Wenn es hupt, aber nichts fährt

(MH) In Deutschland wird gehupt. Laut. Schrill. Mit jenem Alarmton, der reflexartig anschwillt, sobald die Worte „AfD“ und „USA“ in einem Satz fallen. AfD-Politiker reisen nach Amerika, posten Fotos, sprechen von Gesprächen mit „Unterstaatssekretärinnen“, von Nähe zur künftigen Sicherheitsstrategie einer Trump-Administration – und große Teile der Berichterstattung springen auf Alarmstufe Rot. Auffällig ist dabei weniger, was berichtet wird, als wann Bedeutung entsteht: Sie wird vorausgesetzt, noch bevor geprüft ist, wo diese Reise tatsächlich stattfand, auf welcher Ebene gesprochen wurde und mit welchem politischen Gewicht. An der Reise sind Bundestags-, Landtags- und Europaabgeordnete der AfD beteiligt; die Anreise und Unterbringung der Delegation wurden nach übereinstimmenden Medienberichten überwiegend über Fraktions- und Parlamentsmittel finanziert, die aus dem Bundes-, Landes- und EU-Haushalt stammen, während etwaige Kosten für Eintrittskarten oder Veranstaltungsgebühren nicht eindeutig nachvollziehbar sind, sodass für wesentliche Teile der Reise Steuergelder eingesetzt wurden.

Der Termin, der nach Macht klingt – und Routine ist

Markus Frohnmaier (AFD) berichtet öffentlich von einem Austausch mit einer „Unterstaatssekretärin“ in Washington zur nationalen Sicherheitsstrategie. Die Wortwahl ist präzise gewählt. Sie erzeugt Nähe zum Machtzentrum, suggeriert Zugang zum Maschinenraum amerikanischer Politik.

Tatsächlich handelt es sich um eine Under Secretary for Public Diplomacy im US-Außenministerium – zuständig für Öffentlichkeitsarbeit, Austauschprogramme und strategische Kommunikation. Das ist ein legitimer Aufgabenbereich, aber eben kein Ort, an dem Sicherheitsstrategien entworfen oder entschieden werden.

Solche Gespräche gehören zum administrativen Alltag. Termine auf Kommunikations-, Referenten- oder Public-Diplomacy-Ebene sind organisatorisch niedrigschwellig. Ihre Existenz sagt wenig über Einfluss, aber viel über funktionierende Verwaltungsabläufe. Politische Bedeutung entsteht hier nicht durch den Termin selbst, sondern durch die Erzählung, die anschließend darüber gelegt wird.

Der Preis: Auszeichnung als geschlossener Kreislauf

Hinzu kommt die angekündigte Auszeichnung im Rahmen einer Gala des New York Young Republican Club (NYYRC). Der Preis wird weder von einer staatlichen Stelle noch von einer parteioffiziellen Institution vergeben, sondern vom Club selbst – eingebettet in ein Event- und Fundraising-Format. Solche Auszeichnungen folgen einer einfachen Logik: gegenseitige Aufwertung. Der Club gewinnt internationale Aufmerksamkeit und zahlungskräftige Gäste, der Preisträger Bildmaterial und Titel für die heimische Öffentlichkeit. Politische Relevanz entsteht daraus nicht. Der Preis markiert keinen Einfluss, sondern schließt einen Aufmerksamkeitskreislauf.

Die Rede: Wirkung entfaltet sich erst zu Hause

Auch die angekündigte Rede erfüllt keinen politischen Zweck im engeren Sinne. Sie richtet sich an ein ideologisch nahes Publikum, bestätigt bekannte Narrative und produziert verwertbares Material. Ihre eigentliche Wirkung entfaltet sie nicht in den USA, sondern in Deutschland – dort, wo Fotos, Zitate und Bühnenauftritte später als Beleg internationaler Bedeutung dienen sollen. Die Rede ist kein Instrument politischer Gestaltung, sondern ein Kommunikationsprodukt für den heimischen Medienraum.

Der Club: Bühne, Netzwerk – und Geld

Der New York Young Republican Club ist ein privater politischer Club. Kein Parteigremium. Keine Regierungsinstitution. Keine Entscheidungsbefugnis.Er fungiert als Bühne für provokante Auftritte, als Netzwerkraum eines Trump-nahen Milieus und als Plattform für Fundraising über Galas, Eintrittspreise und Sponsoren. Politische Macht entsteht hier nicht. Sie wird dargestellt, nicht ausgeübt. Wer diesen Rahmen mit einem Machtzentrum verwechselt, verwechselt Sichtbarkeit mit Einfluss.

Ein umstrittener Ort – auch innerhalb der Republikaner

Hinzu kommt ein Aspekt, der in der deutschen Berichterstattung nahezu vollständig ausgeblendet bleibt: Der New York Young Republican Club ist selbst innerhalb der Republikanischen Partei umstritten. Seine Bekanntheit speist sich weniger aus politischem Einfluss als aus gezielter Provokation.

In den vergangenen Jahren hat der Club wiederholt Gäste eingeladen, die selbst im republikanischen Spektrum als radikal, polarisierend oder bewusst eskalierend gelten. Auftritte von Figuren aus dem harten Trump-Umfeld, ehemaligen Strategen, medialen Brandstiftern oder Akteuren, die vor allem durch Zuspitzung auffallen, haben dem NYYRC Aufmerksamkeit verschafft – zugleich aber Distanz bei moderateren Parteiflügeln erzeugt.

Für viele etablierte Republikaner gilt der Club daher nicht als Kaderschmiede oder politisches Sprungbrett, sondern als Bühne für kalkulierte Grenzüberschreitungen. Die Strategie ist erkennbar: maximale Sichtbarkeit durch Reiz, nicht durch Substanz. Provokation ersetzt Programm, Empörung ersetzt Einfluss.

Entsprechend vorsichtig ist der Umgang großer Parteistrukturen mit dem NYYRC. Offizielle Parteigremien, zentrale Wahlkampforganisationen oder strategisch relevante Thinktanks halten in der Regel Abstand. Der Club ist geduldet, nicht integriert. Er liefert Bilder, nicht Personal. Aufmerksamkeit, aber keine Entscheidungsgewalt.

Gerade vor diesem Hintergrund relativiert sich die Bedeutung der dortigen Auftritte weiter. Wer beim NYYRC spricht oder ausgezeichnet wird, bewegt sich nicht im Zentrum republikanischer Macht, sondern an deren medialem Rand. Die Nähe, die suggeriert wird, ist symbolisch – und innerhalb der Partei keineswegs unumstritten.

Damit fügt sich der Club nahtlos in das Gesamtbild dieser Reise ein: viel Bühne, viel Resonanz, aber wenig politische Substanz. Auch hier gilt: Sichtbarkeit ersetzt nicht Einfluss – und Provokation ist kein Beleg für Bedeutung.

Sichtbarkeit ist kein Einfluss: Ein Blick auf die Rangordnung politischer Macht

Um die tatsächliche Bedeutung des New York Young Republican Club einzuordnen, hilft ein nüchterner Vergleich. Politischer Einfluss in den USA lässt sich – bei aller Komplexität – grob danach bewerten, wer Personal stellt, Programme formuliert und Entscheidungen vorbereitet oder absichert. Legt man diesen Maßstab an, ergibt sich eine klare Rangordnung.

An der Spitze stehen Institutionen und Netzwerke, die direkt in Machtprozesse eingreifen: das Weiße Haus und der National Security Council, die Führungsgremien des Kongresses, das Republican National Committee sowie strategisch einflussreiche Thinktanks und Netzwerke wie die Heritage Foundation, das America First Policy Institute oder die Federalist Society. Sie prägen Gesetzgebung, Rechtsprechung, Personalentscheidungen und politische Agenda.

Darunter folgt ein breites Mittelfeld aus landesweiten Parteiorganisationen, formalen Nachwuchsstrukturen, großen Spendernetzwerken und programmatisch arbeitenden Denkfabriken. Diese Akteure verfügen nicht über unmittelbare Entscheidungsmacht, wirken aber dauerhaft auf politische Karrieren und Inhalte ein.

Erst weit darunter finden sich private politische Clubs auf Stadtebene wie der New York Young Republican Club. Sie haben keine formale Rolle in Partei oder Regierung, keinen Zugriff auf Entscheidungsprozesse und keine nachweisbare Funktion bei der Rekrutierung politischer Spitzenkräfte. Ihr Einfluss beschränkt sich auf Sichtbarkeit, Vernetzung im eigenen Milieu und mediale Aufmerksamkeit.

In einer bildhaften Analogie ließe sich sagen: Wenn politische Macht in den USA eine Tabelle von eins bis achtzehn wäre, spielte der NYYRC im unteren Tabellenkeller. Nicht abstiegsrelevant für das System – aber auch weit entfernt von jeder Meisterschaft. Aufmerksamkeit ersetzt hier Rang, Lautstärke ersetzt Gewicht.

Dieses Ranking erklärt, warum Auftritte beim NYYRC zwar öffentlichkeitswirksam sind, politisch jedoch folgenlos bleiben. Es erklärt auch, warum aus diesem Club bislang keine national bedeutenden Spitzenpolitiker hervorgegangen sind – kein Präsident, kein Vizepräsident, kein führender Senator, kein Cabinet-Member, dessen Karriere hier ihren Ursprung gehabt hätte.

Gerade diese strukturelle Einordnung entlarvt die mediale Überhöhung: Wer einen Termin, eine Rede oder eine Auszeichnung an diesem Ort als Machtbeweis liest, verkennt die tatsächliche Architektur politischer Einflussnahme in den USA. Der NYYRC ist Teil der politischen Kulisse, nicht Teil des Maschinenraums.

Wo Macht in den USA tatsächlich sitzt

Gerade der Blick auf die Orte, an denen diese Reise nicht stattfand, ist aufschlussreich. Politisch relevant wäre sie gewesen, hätte sie in den tatsächlichen Machtzentren angesetzt: im Weißen Haus und beim National Security Council, bei Schlüsselausschüssen des Kongresses, im Republican National Committee oder bei einflussprägenden Thinktanks und Netzwerken wie der Heritage Foundation, dem America First Policy Institute oder der Federalist Society, die seit Jahren Personal, Gerichte und Rechtsprechung beeinflusst.

Dass diese Ebenen fehlten, ist kein Zufall. Zugänge dorthin setzen institutionelle Einbindung, strategische Verlässlichkeit und politische Erfahrung voraus. All das lässt sich nicht durch Galas, Preise oder Reden ersetzen.

Von Moskau nach Washington: durch die Manege geführt

Ein ähnliches Muster war bereits bei AfD-Reisen nach Russland zu beobachten. Auch dort wurden Kontakte öffentlichkeitswirksam inszeniert, während russische Akteure offen davon sprachen, dass es sich um „nützliche Strategien“ handele – Instrumente zur Irritation westlicher Demokratien, keine Partnerschaften auf Augenhöhe.

Übertragen auf die USA bedeutet das: Für Trump-nahe Milieus ist die AfD keine strategische Größe, sondern eine Randnotiz, die sich innenpolitisch gegen Europa einsetzen lässt. Ein Signal, kein Bündnis. Ein Störgeräusch, kein Akteur.

Der Bär wie der Adler schmiedeten keine Allianzen. Sie führten politische Neulinge durch die Manege – sichtbar, vorzeigbar, aber ohne Einfluss. Am Nasenring der Aufmerksamkeit.

Die eigentliche Leerstelle: journalistische Gewichtung

An diesem Punkt verschiebt sich der Fokus zwangsläufig auf die Berichterstattung selbst. Denn alle relevanten Informationen lagen offen: die Zuständigkeit der Gesprächspartner, der Charakter des Clubs, der Event- und Fundraising-Rahmen, die Abwesenheit realer Machtzentren.Warum wurden diese Fakten nicht zuerst recherchiert, dann gewichtet – und erst danach erzählt?
Warum wurden Nebensächlichkeiten wie Fotos, Titel und Preise zu Hauptsachen erklärt, während ihre politische Einordnung zur Randnotiz verkam?

Die naheliegende Antwort ist unbequem: Dramatisierung ist schneller als Analyse. Alarm erzeugt mehr Reichweite als Nüchternheit. Und die AfD eignet sich hervorragend als Projektionsfläche, um politische Bedeutung zu simulieren. Nicht ein Mangel an Informationen hat diese Überhitzung erzeugt, sondern eine falsche Priorisierung.

Denn die AfD hat die Mechanik sozialer Medien längst verinnerlicht. Sie arbeitet mit kurzen Videos, sorgfältig ausgewählten Fotos und zugespitzten Textbotschaften. Jede Reise, jeder Termin, jede Bühne wird in eine Abfolge heroischer Momentaufnahmen übersetzt. Bilder vom „Ankommen“, vom „Empfangenwerden“, vom „Dabeisein“. Der politische Inhalt tritt dabei in den Hintergrund; entscheidend ist der Eindruck von Bedeutung, Bewegung und internationaler Anschlussfähigkeit. So entsteht ein fortlaufender Strom scheinbar historischer Augenblicke – unabhängig davon, ob ihnen reale politische Wirkung folgt.

Diese Kommunikationsstrategie funktioniert, weil sie dauerhaft präsent ist. Sie besetzt Feeds, Kommentarspalten und Messengerdienste, lange bevor journalistische Einordnung greift. In ihrer Wirkung ähnelt sie weniger klassischer politischer Argumentation als einer permanenten Wiederholung einfacher Bilder und Narrative, die Vertrautheit erzeugen und Kritik überlagern. Der Begriff „Beeinflussung“ trifft es hier präziser als jede dramatisierende Zuschreibung: Bedeutung wird nicht erklärt, sondern suggeriert.

Gerade deshalb stellt sich die Frage nach der Verantwortung der anderen politischen Akteure. Demokratische Parteien können sich nicht darauf beschränken, auf Berichterstattung zu reagieren oder auf journalistische Einordnung zu hoffen. Wer den öffentlichen Raum – insbesondere in sozialen Medien – nicht aktiv nutzt, überlässt ihn jenen, die ihn strategisch bespielen.

Das bedeutet nicht, jede Inszenierung zu kopieren oder in permanente Gegenempörung zu verfallen. Aber es bedeutet, sichtbar Stellung zu beziehen: zu erklären, einzuordnen, zu widersprechen. Nicht abstrakt, sondern konkret. Nicht nur in Parlamentsreden oder Hintergrundgesprächen, sondern dort, wo politische Wahrnehmung heute entsteht – in kurzen Formaten, klaren Botschaften und nachvollziehbaren Kontexten.

Wenn demokratische Politiker diese Aufgabe nicht annehmen, entsteht ein Ungleichgewicht. Dann wirken die Inszenierungen der AfD größer, geschlossener und wirkmächtiger, als sie tatsächlich sind. Die symbolische Überhöhung bleibt unwidersprochen, und genau darin liegt ihre Stärke.

Am Ende bleibt von vielen dieser Auftritte wenig Substanz. Keine politischen Ergebnisse, keine belastbaren Bündnisse, keine strategischen Entscheidungen. Heiße Luft, sorgfältig verpackt und dauerhaft verbreitet. Doch solange niemand diese Luft sichtbar ablässt, behält sie ihre scheinbare Größe.

Demokratische Politik steht damit vor einer nüchternen Aufgabe: nicht lauter zu werden, sondern präsenter. Nicht zu übertreiben, sondern zu erklären. Und nicht darauf zu warten, dass Inszenierungen sich selbst entlarven – denn das tun sie nur, wenn jemand den Unterschied zwischen Bild und Wirklichkeit konsequent sichtbar macht.

Sprache als Verstärker

In der Berichterstattung dominierten Formulierungen, die auf den ersten Blick nüchtern wirken, in ihrer Summe jedoch eine klare Deutung vorgeben. Begriffe wie „Nähe zum Trump-Lager“, „transatlantische Mission“, „internationale Vernetzung“, „Provokation mit Ansage“ oder „brisante Reise“ suggerieren strategische Relevanz, noch bevor sie belegt ist. Sie verschieben den Fokus von der Frage, wer konkret getroffen wurde und auf welcher Ebene, hin zur Annahme, es handle sich um relevante politische Vorgänge.

Der sprachliche Effekt ist stets derselbe: Sichtbarkeit wird in Bedeutung übersetzt, Symbolik ersetzt Substanz. Für die Öffentlichkeit erzeugt das Dringlichkeit und politische Fallhöhe – unabhängig davon, ob sie sachlich gerechtfertigt ist. Der Vergleich mit den USA macht diese Dynamik deutlich: Dort wurde dieselbe Reise überwiegend als Randnotiz behandelt. Die Überhitzung ist vor allem ein deutsches Produkt.

Dampf, Energie und politischer Fortschritt

Vielleicht lässt sich das Geschehen mit einer alten Metapher aus der Energiegeschichte erklären. Dampf war einmal ein Fortschritt. Die Dampfmaschine brachte Bewegung und Produktivität, die Dampflok Wohlstand – laut, schmutzig, CO₂-intensiv. Erst später folgte die Einsicht, dass nachhaltige Entwicklung andere Formen von Energie braucht. Politisch verhält es sich ähnlich. Auch hier gibt es Dampf: Geräusch, Bewegung, kurzfristige Wirkung – aber keine nachhaltige Leistung.

Als im 18. Jahrhundert amerikanische Delegationen nach Preußen reisten, ins heutige Potsdam und Berlin, kamen sie nicht wegen Auszeichnungen oder Applaus. Sie studierten Verwaltungsordnungen, Rechtsprinzipien, staatliche Funktionsweisen. Aus diesem Austausch wuchs institutionelles Denken, das später – vermittelt über Debatten, Texte und Erfahrungen – in die amerikanische Staatsordnung einfloss.

Wo früher über Verwaltungsgesetze, Rechtsprinzipien und staatliche Ordnung nachgedacht wurde, dominiert heute der kurze Widerhall der eigenen Inszenierung.

Der Zweck hat sich verschoben: vom Lernen zum Loben, von Institutionen zur Bühne, vom Aufbau zur Resonanz.

Am Ende bleibt ein nüchterner Befund. Weder in Washington noch zuvor in Moskau spielte die AfD auf Augenhöhe. Sie wurde genutzt – als Projektionsfläche, als Störsignal, als dekoratives Element auf der internationalen Bühne. Einfluss entstand daraus nicht.

Dass daraus in Deutschland dennoch ein geopolitisches Drama wurde, ist weniger ein Erfolg der AfD als ein Versagen journalistischer Gewichtung. Nicht jede Reise ist ein Signal. Nicht jedes Foto ein Beweis. Und nicht jede Einladung ein Zugang zur Macht. Aufklärung beginnt dort, wo Medien den Lärm nicht verstärken, sondern prüfen, ob überhaupt etwas fährt.

Quellen (alphabetisch)

  • ARD / Tagesschau – Berichterstattung zur AfD-USA-Reise
  • BILD – Zuspitzende Online-Berichte zur AfD in den USA
  • DER SPIEGEL – Analysen zur internationalen Vernetzung der AfD
  • DIE WELT – Kommentierende Berichte zur AfD-USA-Reise
  • Forward (US-Zeitung) – Einordnung zur Vernetzung europäischer Rechtsaußenparteien
  • Kaizen-Blog – Investigative Analysen zur medialen Überhöhung des AfD-USA-Besuchs
  • New York Young Republican Club – Eigendarstellung, Veranstaltungen, Galas
  • Reuters – Berichterstattung zu AfD-Kontakten in den USA
  • Süddeutsche Zeitung – Politische Einordnung der AfD-USA-Reise
  • U.S. Department of State – Organigramme und Zuständigkeiten (Public Diplomacy)
  • Washington Post – Analyse zur Annäherung europäischer Rechtsaußenakteure an Trump-nahe Netzwerke

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