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Magnetfeldstimulation – von der Erde bis zur Raumstation MIR

Das Leben auf der Erde steht unter dem Einfluss eines natürlichen Magnetfeldes. Seit Millionen Jahren reagieren Organismen auf diese unsichtbare Kraft – auch der menschliche Körper. Bewegung, besonders regelmäßiges Gehen, wirkt wie ein natürlicher Ladevorgang für unsere Zellen. Durch Muskelarbeit entstehen elektrische Mikrosignale, die Durchblutung und Stoffwechsel aktivieren.

Forschung in der Schwerelosigkeit: Auf der Raumstation MIR untersuchten deutsche und russische Teams wie pulsierende Magnetfelder den Zellstoffwechsel beeinflussen. Ziel war es, den Verlust von Muskelkraft und Energie zu bremsen. Im Mittelpunkt stand das Molekül ATP, der universelle Treibstoff der Zellen, der in den Mitochondrien gebildet wird. Zum Einsatz kam die aus Deutschland stammende QRS-Magnetfeldstimulanzmatte, deren Impulse Mikrozirkulation und Zellenergie unterstützen sollten.

Im Mittelpunkt stehen ATP und Mitochondrien – die Energielieferanten jeder Zelle. ATP treibt nahezu alle biologischen Prozesse an: Muskelkontraktion, Nervenleitung, Regeneration. Sinkt diese Energie, lässt Leistungsfähigkeit nach, Heilung verlangsamt sich. Die Magnetfeldstimulation verfolgt den Ansatz, solche Prozesse biophysikalisch zu unterstützen – ohne Medikamente, allein über gezielte Impulse.

Ein entscheidender Schritt erfolgte auf der Raumstation MIR. In der Schwerelosigkeit verlieren Astronauten rasch Muskelmasse und Knochendichte, der Zellstoffwechsel gerät aus dem Gleichgewicht. Gemeinsam mit russischen Forschern waren auch deutsche Wissenschaftler an den Untersuchungen beteiligt. Zum Einsatz kam unter anderem die QRS-Magnetfeldmatte, ein System aus Deutschland, das pulsierende Felder erzeugt. Die Tests zeigten, dass diese Stimulation Mikrozirkulation und Zellenergie positiv beeinflussen kann – ein Ansatz, der später in die medizinische Anwendung auf der Erde übertragen wurde.

Heute wird zwischen niederintensiven Feldern zur Unterstützung der Zellregeneration und hochintensiven Systemenzur direkten Muskelaktivierung unterschieden. Beide Methoden knüpfen an natürliche Vorgänge an: Sie sollen den Informationsaustausch der Zellen verbessern, die Bildung von ATP anregen und gestörte Funktionskreisläufe stabilisieren.

Der Film zeichnet diesen Weg nach – von den Grundlagen des Erdmagnetfeldes über die Forschung im All bis zu modernen Anwendungen. Er zeigt, wie aus Experimenten in der Schwerelosigkeit ein Verfahren entstand, das heute im Alltag vieler Menschen angekommen ist.


Transparenzhinweis

Der Autor ist Mitglied des Präventos Gesundheitsverbundes e.V. und dort mit für die Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich. Im Rahmen dieser Tätigkeit befasst er sich mit Ansätzen der Zellstimulation – insbesondere Magnetfeldstimulation, Neuromodulation und frequenzbasierten Verfahren. Der Beitrag dient der Information und ersetzt keine medizinische Beratung.

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